FAQ
Häufige Fragen zur Wasseraufbereitung
Antworten aus 45 Jahren Praxis – zu Wasserhärte, Enthärtung, Brunnenwasser und Anlagen für Gewerbe und Industrie. Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern.
Wasserhärte in der Region
Wie hart ist das Wasser bei Ihnen?
In Deutschland wird die Wasserhärte nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz in drei Härtebereiche eingeteilt. Ab dem mittleren Bereich lohnt sich Kalkschutz, ab „hart“ ist er für Geräte und Installation deutlich spürbar.
Ihre Wasserhärte erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger – sie schwankt je nach Versorgungsgebiet, Mischwasseranteil und Jahreszeit. Schneller geht es mit uns: Wir messen die Härte bei Ihnen vor Ort, kostenlos und unverbindlich, und sagen Ihnen direkt, ob sich Kalkschutz lohnt.
Wasseranalyse anfragenAllgemein
Woran erkenne ich, dass mein Wasser zu hart ist?
Typische Anzeichen sind weiße Ränder auf Armaturen und Duschwänden, Kalkflecken auf Gläsern, ein rauer Griff der Wäsche und ein hoher Verbrauch an Wasch- und Reinigungsmitteln. Sicherheit gibt nur die Messung – wir bestimmen Ihre Wasserhärte kostenlos vor Ort.
Brauche ich eine Wasseranalyse, bevor Sie ein Angebot machen?
Für eine Enthärtungsanlage im Stadtnetz genügt in der Regel die Wasserhärte, die wir vor Ort messen. Bei Brunnen- und Eigenwasser ist eine Analyse zwingend: Eisen, Mangan, pH-Wert, Nitrat und Trübung bestimmen, welche Verfahren nötig sind und in welcher Reihenfolge sie stehen müssen.
Was kostet eine Wasseraufbereitungsanlage?
Das hängt von Wasserhärte, Durchfluss und Objektgröße ab. Eine Enthärtungsanlage für ein Einfamilienhaus liegt in einem anderen Bereich als eine Duplexanlage für einen Produktionsbetrieb. Wir erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot inklusive Montage – kostenlos und unverbindlich.
Übernehmen Sie auch Anlagen anderer Hersteller?
Ja. Wir betreuen Anlagen aller gängigen Hersteller – Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur. Ersatzteile für die häufigsten Fabrikate führen unsere Techniker auf dem Servicefahrzeug mit.
In welchem Gebiet sind Sie tätig?
Unser Stammsitz ist Hockenheim, der Servicebereich liegt schwerpunktmäßig in der Region Rhein-Neckar. Anlagenprojekte, Lieferungen und Inbetriebnahmen führen wir bundesweit und im Ausland aus – fragen Sie einfach nach Ihrem Standort.
Enthärtung
Wie oft muss ich Salz nachfüllen?
Das richtet sich nach Wasserhärte und Verbrauch. Im Einfamilienhaus sind es meist zwei bis vier Sack Siedesalztabletten pro Jahr. Die Anlage zeigt den Salzstand an, moderne Geräte melden Salzmangel per App. Auf Wunsch liefern wir das Salz regelmäßig an.
Ist enthärtetes Wasser noch gesund?
Ja. Die Enthärtung tauscht Calcium und Magnesium gegen Natrium – der Mineralstoffbedarf wird ohnehin überwiegend über die Nahrung gedeckt. Wir stellen die Anlage auf eine Resthärte von etwa 6 bis 8 °dH ein, das Wasser bleibt also mineralhaltig und schmeckt neutral.
Wie viel Strom und Wasser verbraucht eine Enthärtungsanlage?
Der Stromverbrauch ist mit wenigen Watt gering. Regeneriert wird volumengesteuert, also nur wenn tatsächlich Kapazität verbraucht ist – dadurch fällt der Wasserverbrauch für die Regeneration niedrig aus.
Brauche ich einen Filter vor der Enthärtungsanlage?
Ja, ein Rückspülfilter ist Pflicht: Er hält Rost, Späne und Sand aus dem Versorgungsnetz zurück, die sonst das Harzbett schädigen. Nach DIN EN 806-2 ist ein Filter nach der Hauptabsperrung ohnehin vorgeschrieben.
Duplex oder Parallelanlage – was ist der Unterschied?
Bei einer Duplexanlage arbeitet immer ein Tank, der zweite steht bereit und übernimmt während der Regeneration. Bei einer Parallelanlage laufen alle Austauscher gleichzeitig: Der Durchfluss ist höher und jeder Behälter wird ständig durchströmt, was Stagnation vermeidet. Für Wohnobjekte, Hotels und Pflegeheime empfehlen wir daher Parallelanlagen, für Gewerbe und Industrie die Duplexbauweise.
Wie lange dauert der Einbau?
Eine Enthärtungsanlage im Einfamilienhaus ist meist an einem Vormittag installiert und in Betrieb. Bei Objekt- und Industrieanlagen richtet sich der Aufwand nach Vorarbeiten und Anlagengröße – wir nennen den Zeitrahmen im Angebot.
Brunnen & Eigenwasser
Mein Brunnenwasser färbt alles braun – was hilft?
Braune Verfärbungen deuten auf gelöstes Eisen hin, schwarze auf Mangan. Beide werden durch Oxidation und Filtration entfernt, typischerweise mit einem Greensand-, Birm- oder SST-Filter. Welches Medium richtig ist, ergibt die Wasseranalyse – auch der pH-Wert spielt dabei eine Rolle.
Darf ich Brunnenwasser als Trinkwasser nutzen?
Nur wenn es die Anforderungen der Trinkwasserverordnung erfüllt. Dafür ist neben der chemischen auch eine mikrobiologische Untersuchung nötig. Wir übernehmen die Probenahme und beraten Sie zur nötigen Aufbereitung, etwa UV-Desinfektion oder Ultrafiltration.
UV-Desinfektion oder Ultrafiltration?
Die UV-Anlage inaktiviert Keime, sie bleiben aber im Wasser – und ohne Strom gibt es keine Wirkung. Die Ultrafiltration entfernt Keime und Trübstoffe mechanisch, die Barriere bleibt auch bei Stromausfall bestehen. Beides lässt sich kombinieren; die UV-Anlage ist die günstigere, die Ultrafiltration die sicherere Lösung.
Wie oft sollte Brunnenwasser untersucht werden?
Bei Nutzung als Trinkwasser empfehlen wir eine jährliche Untersuchung, bei Neuanlagen und nach Arbeiten am Brunnen zusätzlich eine Kontrolle. Für die Aufbereitungsanlage selbst ist eine jährliche Wartung sinnvoll.
Gewerbe & Industrie
Warum braucht meine Kaffeemaschine besonderes Wasser?
Zu hartes Wasser verkalkt die Maschine und dämpft das Aroma, zu weiches macht den Kaffee flach und sauer. Der optimale Bereich liegt bei 150 bis 300 ppm Gesamtmineralisierung. Mit einer Osmoseanlage und Bypass-Ventil lässt sich dieser Wert exakt einstellen.
Was schreibt die VDI 2035 für Heizungswasser vor?
Die Richtlinie begrenzt Härte und Salzgehalt des Füll- und Ergänzungswassers, abhängig von Anlagenvolumen und Kesselleistung. In der Praxis heißt das meist: enthärtetes oder vollentsalztes Wasser, dokumentiert mit Protokoll. Wir befüllen vor Ort und übergeben das Protokoll für Ihre Anlagendokumentation.
Brauchen wir einen Wartungsvertrag?
Er ist nicht verpflichtend, aber sinnvoll: Sie behalten Hygiene und Betriebssicherheit im Blick, wir erinnern an Termine, und im Störungsfall haben Vertragskunden Vorrang. Für Anlagen in Gastronomie, Pflege und Produktion empfehlen wir ihn ausdrücklich.
Können wir eine Anlage für die Bauphase mieten?
Ja. Wir verleihen mobile Enthärtungsanlagen, Vollentsalzungssysteme zur Heizungs- und Kühlkreisbefüllung, Spülkompressoren und Dosiersysteme zur Desinfektion.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.